Wer Lean-Unterstützung sucht, landet schnell bei zwei Modellen: klassische Lean Consulting Firma oder Senior-Praktiker auf Abruf. Beide können sinnvoll sein. Der Unterschied liegt in Risiko, Geschwindigkeit, Seniorität, Umsetzungstiefe und Vertragslogik.
Klassische Lean Consulting Firma
Eine Beratung ist stark, wenn ein grosses Programm strukturiert, viele Stakeholder orchestriert oder ein Konzernstandard aufgebaut werden muss. Sie bringt Methoden, Projektmanagement, Benchmarks und oft internationale Kapazität.
Das Risiko ist die Beraterpyramide. Senior-Partner verkaufen, gemischte Teams liefern. Für operative Engpässe kann das zu Distanz führen: Die Menschen auf dem Shopfloor merken, ob jemand Linienrealität kennt.
Senior-Praktiker auf Abruf
Ein Senior-Praktiker ist stärker, wenn ein konkretes operatives Ergebnis gebraucht wird: Rüstzeit runter, Patientenfluss stabilisieren, Deviation Backlog reduzieren, Bauphase zuverlässiger steuern, Shopfloor Management aufbauen, Lieferperformance verbessern.
Der Praktiker arbeitet direkt mit Teams und Führung. Er bringt weniger Folienapparat, dafür mehr Kontexturteil. Das Modell passt besonders gut, wenn Geschwindigkeit, Akzeptanz und Umsetzung wichtiger sind als eine grosse Programmarchitektur.
Vergleich
Wann Lean Competence passt
Lean Competence ist kein offener Freelancer-Marktplatz. Das Netzwerk ist kuratiert. Die Shortlist entsteht aus Problem, Branche, Methode, Sprache, Verfügbarkeit und kultureller Passung. Lean Competence unterstützt Scoping, Vertrag und Abrechnung, aber die Umsetzung kommt vom Praktiker.
FAQ
Ist ein einzelner Praktiker genug?
Für viele Engpässe ja. Bei grösseren Transformationen kann ein kleines Senior-Team sinnvoll sein.
Ist eine Beratung sicherer?
Nicht automatisch. Sicherheit entsteht durch passenden Kontext, klare Ziele und echte Umsetzungserfahrung.
Kann man beides kombinieren?
Ja. Eine Beratung kann Programmarchitektur liefern, ein Praktiker kann kritische operative Umsetzung führen.